Posts Tagged ‘Geschichten’

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Hundefreunde leben länger!

9. Oktober 2007

Viele Vermieter lehnen Hunde kategorisch ab – eine Vermieterin aber, gab einer Mieterin mit Hund eine Chance und vermietete ihr die Wohnung. Kurze Zeit später rettete der pfiffige Mischling sie aus einer lebensgefährlichen Situation. Die ganze Geschichte

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Ein tierischer Held & Lebensretter auf 4 Pfoten

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Tipps für den richtigen Umgang mit Zweibeinern

3. Oktober 2007

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Mischlingshund Alex gibt wertvolle Tipps 😉

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Zitate rund um den Hund

2. Oktober 2007

„Man kann ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht!“
Heinz Rühmann

.„Ein Hund ist bereit zu glauben,
dass du bist, was du glaubst zu sein.“

Verfasser unbekannt

„Dem Hunde, wenn er gut erzogen,
ist selbst ein weiser Mann gewogen.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Keine Beleidigung würde mich so hart treffen,
wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.“
James Gardner

„Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
einen Hund zu haben macht dich reich!“

Louis Sabin

 

 

Quelle: Hundeblog Alex‘ DogBlog (Dort gibt es noch viel mehr davon)

 

Foto in Glas

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Dr. Bömbelmann rät ;o)

1. Oktober 2007

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Verhaltensstörungen bei Zweibeinern

> Ergebnis einer Langzeitstudie von Alexander Bömbelmann

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Ein etwas anderes Reiterlebnis…

1. Oktober 2007

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Vier Beine, Kopf & Höcker = Kamel? Oh nein, soooo einfach ist das nicht!

Es war einmal auf Djerba… Herrliches Wetter, tolles Hotel, alles perfekt. Einige Meter entfernt, ein Reitstall. Die Pferde erstaunlich gut gepflegt und gut im Futter, viel besser, als ich es je von „Touristenpferden“ erwartet hätte. Dennoch – der Versuch, meinen Männe zu einem Strandritt auf einem Pferd zu überreden, wäre kläglich gescheitert. Er hatte Angst vor Pferden. Abgesehen davon, hätte es mir nicht behagt einen 1,92 m großen Mann auf ein 1,50 m großes Berberpferd zu setzen. Und dem Pferd wohl noch weniger.

Kamele schienen da vom Größenverhältnis schon passender. Und seltsamerweise, zeigte er vor denen auch keinerlei Scheu. Verstehe das wer will, aber was soll´s. Wer den Urlaubsfrieden wahren will, muss eben flexibel sein. So wurde es schnell zur beschlossenen Sache: Der nächste Ausflug sollte auf Kamelen stattfinden! >

Aber: Moooooment! Es gab viele Anbieter für Kameltouren, und als Tierfreund ist man wählerisch! Tiere, denen man offensichtlich mit Ringen oder festgezurrten Stricken durch die Nase Schmerzen zufügte, um sie gefügig zu machen, schieden sofort aus. Ebenso Tiere, die ungepflegt oder schlecht ernährt aussahen. Nicht, dass ich ein Kamelexperte wäre, aber gewisse Dinge lassen sich bei aufmerksamer Beobachtung auch vom Kamel-Laien erkennen.

Es folgte ein harter Nervenbelastungstest für meine bessere Hälfte, in Form einer strengen Begutachtung der feil gebotenen Reittiere unter tierfreundlichen Gesichtspunkten. (An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für sein Verständnis, und die unendliche Geduld in dieser Sache, die ich als eindeutigen Liebesbeweis werte! 😉 Nicht, dass er Tieren gegenüber gedankenlos wäre, sein Auge für die Feinheiten damals einfach nocht nicht so geschult.)

Zum Vergleich

Seine Sichtweise zum damaligen Zeitpunkt: 4 Beine, Kopf, Höcker = Kamel = kann man wohl reiten.

Meine Sichtweise: Struppiges, glanzloses Fell, Ringe durch die Nase, festgezurrte Stricke, Scheuerstellen, traurige Augen = Tierquälerei! = keinesfalls reiten!!!

Tagelang wurden also nun sämtliche Anbieter von uns genau observiert. Dann schließlich fanden wir ihn, den ultimativen Kamelhirten. Er ging sehr liebevoll mit seinen auffallend gepflegten Tieren um und die Tiere machten einen zufriedenen Eindruck, was ihm eine Buchung unsererseits sicherte.Eine Stunde später holte er uns pünktlich zum vereinbarten Termin am Hotel ab.

Marcel hieß das Kamel, das mir zugteilt wurde, Jaqueline hieß die Kameldame, die meinen Männe tragen sollte, Cleopatra die Kamelstute des Treckführers. Ich gebe offen zu: Mein Respekt vor diesen Tieren wuchs ins Unermessliche als ich aufstieg, und sich Marcel gleich darauf selbstständig machte. Kaum dass ich aufgesessen war sprang er auf, und marschierte auf die Straße. Der junge Kamelhengst trug zu diesem Zeitpunkt nur ein Halfter. Ich hatte weder einen Strick in der Hand, noch sonst irgendetwas mit dem ich hätte Verdindung aufnehmen können.

Der Versuch Marcel mit Schenkel- und Gewichtshilfen wenigstens wieder zurück auf den Seitenstreifen zu manövrieren, scheiterte unweigerlich an dem überdimensional gepolsterten ‚Sattel‘. Dieses Teil, das sowohl zur Seite des Kamelrückens, als auch zum Sitz des Reiter wie ein Luxussofa gepostert war, machte jegliche Einwirkung unmöglich. Ich fühlte mich wie die ‚Prinzessin auf der Erbse‘, die auf einem gigantischen Berg weicher Matratzen sitzt.

Der Griff ins Halfter war durch das unausgewogene Verhältnis zwischen Marcels Hals- und meiner Armlänge unmöglich. Bleibt zu erwähnen, dass es beim Kamelreiten unmittelbar vor dem Reiter erstmal steil bergab geht. Da der Hals es Kamels ja nach unten gebogen ist, schaut man vor dem ‚Prinzessin-auf-der-Erbse-Sattel‘ direkt ins Leere. Ziemlich befremdlich, wenn man es als Pferdereiter gewöhnt ist, ‚etwas vor sich‘ zu haben. Ich fühlte mich ziemlich verloren, zumal zunächst niemand bemerkt hatte, dass Marcel schon aufgebrochen war.

Zum Glück konnte unser Treckführer aber sehr schnell laufen, so holte er uns schließlich doch noch ein um uns zu den beiden Kamelstuten und meiner (schallend lachenden) besseren Hälfte zurückzubringen. Auf Pferden fühlte ich mich zu Hause, aber mit diesem schaukelnden Wüstenschiff, das ich nicht einmal selbst lenken konnte, war das absolut nicht zu vergleichen! Für einen Moment bereute ich dieser Kameltour zugestimmt zu haben.

Nachdem nun auch mein Männe und der Treckführer aufgestiegen waren, suchte ich das Gespräch mit dem Einheimischen, der erfreulicherweise ein wenig deutsch sprach. „Wie alt ist Marcel?“, wollte ich wissen. „Zweieinhalb“. Aha! „Und wann werden Kamele eingeritten?“ „Mit Zweieinhalb“, lautete die Antwort. Dann fügte er in gebrochenem Deutsch hinzu: „Für Marcel ganz neu, diese Job“. Er machte eine kurze Pause. „Du klein, du leicht – das gut! So Marcel kann lernen.“

Na Bravo! Da war ich mal wieder unfreiwillig zum Testpiloten geworden. (Warum eigentlich immer ich???) Was, wenn Marcel nun unterwegs feststellen würde, dass ihm der neue Job eigentlich gar nicht so zusagt? Würde er mich abwerfen? Würde mir meine Tierliebe jetzt das Genick brechen? Ein ungutes Gefühl machte sich breit. Und die Frage, ob Kamele eigentlich auch so richtig heftig Bocken können, beschäftigte mich plötzlich sehr…

Meine Bedenken erwiesen sich jedoch als völlig unbegründet. Greenhorn Marcel meisterte seine Aufgabe mit Bravour! Von Meter zu Meter wuchs mein Vertrauen zu ihm, ich begann den Trip zu geniessen. Der Tagesausflug wurde ein wunderschönes Erlebnis, das ich wohl nie vergessen werde. Zum Schluß zeigte uns Marcel noch ein Kunststück: Auf den Befehl „Schlaf“, (interessanterweise in deutscher Sprache erteilt), legte er sich flach auf die Seite, ließ sich geduldig fotografieren und dabei genüßlich den Kopf kraulen. Ich werde sie wohl nie vergessen, meine ‚Urlaubsliebe‘ Marcel…

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Infos & Lesestoff für Hundefans

30. September 2007

Jede Menge Wissenswertes und Unterhaltsames rund um den Hund gibt es im Blog meines pfiffigen Wolfsspitzmischlings Alex, alias Alexander Bömbelmann.

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Er gibt dort nicht nur Anekdoten und Gedanken zum Besten, sondern informiert auch zu Themen wie “ Wenn der Hund älter wird „, Hundeerzierung, und vieles mehr. Damit auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, gibt es natürlich auch Hundevideos, Fotos und vieles mehr.

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Meckernde Nachbarn (Kurzgeschichte)

30. September 2007

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Manche meckern aus Leidenschaft, andere können einfach nicht anders…

Tante Rosa hatte immer Ärger mit den Nachbarn. So lange sie denken konnte, machten diese nichts als Ärger. Und zwar alle!

So fühlte sich Tante Rosa dazu berufen, ja regelrecht verpflichtet, den unweigerlichen Untergang von Recht und Ordnung in der kleinen, beschaulichen Anliegerstraße abzuwenden. Wer, wenn nicht sie, sollte für Ordnung in dieser Straße sorgen? Etwa die alte Frau Pillenbreier, deren Katze sich erdreistete, mindestens einmal pro Woche Tante Rosas kleinen Garten zu durchqueren? Wohl kaum. Frau Pillenbreier verstand ja nicht einmal, dass dieses Vergehen seitens ihrer Katze Tante Rosa zur Weißglut brachte. Das sei doch nicht schlimm, behauptete sie! Oder Herr Seppelei, der es wagte, wenn er abends um 22:00 Uhr, verschwitzt von der Spätschicht nach Hause kam noch zu duschen, obwohl das eindeutig gegen die Hausordnung verstieß? Wohl auch nicht.

Etwa die jungen Leute aus dem Erdgeschoss, die Tante Rosa schon mehrmals beim nicht vorschriftsmäßigen Parken erwischt hatte? Nein, sie versperrten nicht etwa eine Feuerwehrzufahrt, oder behinderten irgend jemaden. Aber sie hatten es schon mehrmals versäumt, ihren Anwohnerausweis vorschriftsmäßig im Auto zu plazieren. Ein klarer Fall für das Ordnungsamt, für dessen Nummer sich Tante Rosa längst einen Best-Friend-Tarif hatte einrichten lassen. Natürlich wußte jeder in der Straße, dass die Leute dort wohnten, aber Vorschrift ist eben Vorschrift! Oder gar Familie Sonnenschein, deren Kinder immer noch regelmäßig draußen spielten, obwohl Tante Rosa sich schon zig mal darüber beschwert hatte? Ja, wo kämen wir denn hin, wenn Kinder auf einer Spielstraße auch tatsächlich spielen dürften?

Herr Poppenbrink von oben? Über dessen Kanarienvogel sie sich schon unzählige Male bei der Hausverwaltung beschwert hatte, weil er einen unzumutbaren Lärm verursachte? Okay, es war etwas peinlich, dass sie sich auch noch über den unerträglichen Lärm beschwert hatte, nachdem der Kanarienvogel schon Monate zuvor verstorben war, aber dennoch! Das war doch nur ein Grund mehr ihn zu hassen, denn dadurch hatte Tante Rosas Glaubwürdigkeit bei der Hausverwaltung beträchtlichen Schaden erlitten. Ach ja, oder etwa Herr Möllendinkel von nebenan? Pah, lächerlich! Dieser uneinsichtige Quertreiber hatte sich doch sogar von ihr bis vors Gericht schleifen lassen, weil er sich stur verweigerte die Gartenzwerge aus seinem Garten zu entfernen. Dabei hatte Tante Rosa zig Beschwerden geschrieben. Sie konnte den Anblick dieser häßlichen Zwerge einfach nicht ertragen. Sie könne sie doch nur sehen, wenn sie sich über die Hecke lehne, hatte dieser unverschämte Knilch zu widersprechen gewagt! Natürlich konnte sie die Zwerge nur dann sehen, aber schließlich musste sie sich ja ständig über die Hecke lehnen, die sein Grundstück umgab. Wie sonst, hätte sie denn verstehen sollen, was dort gesprochen wurde? Diese verdammte Hecke absorbierte ja nahezu jedes Wort!

Nein, aus dieser Ansammlung von Taugenichtsen und Gesetzesbrechern, die sie hier umgaben, war doch offensichtlich niemand in der Lage hier für Ordnung zu sorgen. Und es tat Not, dass sich hier jemand um alles kümmerte, fand Tante Rosa. So nahm sie sich der wichtigen Aufgabe an, die sie in ihren Augen für diese Welt unentbehrlich machte. Allein Tante Rosa vermochte hier den Untergang abzuwenden, davon war sie fest überzeugt. Und sie leistete ganze Arbeit. Dass sie in der gesamten Nachbarschaft nur „die Meckertante“ genannt wurde, störte sie nicht im Geringsten. Im Gegenteil, es erfüllte sie sogar mit einem gewissen Stolz!

Akribisch führte sie Listen, wer wann wo und warum wie lange parkte, führte sauber Buch über jedes einzelne Geräusch das aus den Wohnungen drang, notierte jeden Laut und jede Bewegung. Kaum zu beschreiben, das Gefühl tiefster Zufriedenheit, das sie durchströmte, wenn sie aus der Deckung ihrer vergilbten Gardine beobachten konnte, wie die herbeigerufenen Ordnungshüter dann ihres Amtes walteten, und jede noch so kleine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld ahndeten. Welch ein Genuß für Tante Rosa! „Jeder kriegt irgendwann, was er verdient!“, pflegte Tante Rosa dann mit einem hämischen Grinsen zu sagen. „Jeder kriegt irgendwann was er verdient!“

Seit Jahren nun, hatte Tante Rosa ihre Sheriff-Neurose gepflegt und kultiviert. Unzählige Glücksmomente erlebt, wenn sie ihre Nachbarn bei Ordnungswidrigkeiten erwischt, und diese auch unverzüglich weitergeleitet hatte. Unzählige Male mit verzückt-schadenfrohem Gesicht ein „irgendwann kriegt jeder was er verdient!“ in die vergilbte Gardine gehaucht. Doch allmählich wurde Tante Rosa müde. Die Aufgabe, die sie einst so ausgefüllt hatte, begann sie anzustrengen. Dennoch – aufgeben kam für Tante Rosa nicht in Frage. Eines Tages erhielt Tante Rosa Post, die ihr Leben verändern sollte. Sie hatte geerbt! Auf ihre alten Tage noch, dieses plötzliche und unerwartete Glück: Ein ganzes Haus hatte sie geerbt! Und zwar im Grünen, fernab von jeglicher Nachbarschaft! „Wusste ich es doch“, flüsterte sie verzückt, „irgendwann kriegt jeder was er verdient!“

Nur einen Bauernhof gäbe es nebenan, hatte der Testamentsvollstrecker ihr erklärt. Der Bauer sei aber seines Wissens schon älter, und habe sein Vieh schon abgeschafft, sagte er noch. „Kinder?“, hakte Tante Rosa sofort nach. „Nein, der Bauer ist alleinstehend.“ Ein Stein fiel ihr vom Herzen. „Hunde?“ „Nein. Nur der einsame Bauernhof, ansonsten völlige Ruhe und Abgeschiedenheit. Keine Kinder, keine Hunde, keine Nachbarn. Das nächste Haus ist etwas 2 km entfernt.“, erklärte der Testamentsvollstrecker. Eiligst kündigte Tante Rosa ihre Wohnung, packte flugs ihre Sachen, und reiste am späten Abend in ihrem neuen Domizil an. Sie konnte es kaum erwarten wollte ungebingt sofort einziehen. Schließlich war das Haus bis zum Schluß bewohnt gewesen, und noch voll möbiliert.

Das neue Domizil machte einen soliden und gepflegten Eindruck. Sie lauschte angestrengt, nachdem sie sich glücklich, und von der Reise erschöpft, in die Kissen fallen ließ. Doch so angestrengt sie auch lauschte, es umgab sie nichts als absolute Stille. „Himmlisch“ hauchte sie verzückt, und fiel in einen tiefen Schlaf.

Mähäää! Määähhh! Mähäää! Mähähähääää! Mähähähähä! Määääääääh!

Den ohrenbetäubenden Lärm, der sie im Morgengrauen brutal aus dem Schlaf riss, konnte Tante Rosa zunächst nicht zuordnen. Erschrocken sprang sie auf, und stürmte zum Fenster. Ziegen! So weit sie blicken konnte nicht als lautstark meckernde Ziegen! Hunderte, nein es mochten gar Tausende sein! Eiligst warf sie sich einen Bademantel über und stürmte hinaus. „Was soll das?“, schrie sie zu dem Bauern herüber. „I vertsah nix!“, entgegnete dieser schulterzuckend er zurück, „die Ziegen…“

„Dieses Gemecker ist ja nicht zum aushalten!“, protestierte Tante Rosa heftig. Doch der Bauer zuckte wieder nur mit den Schultern, und schlenderte gemütlich zu ihr herüber. „Die san wohl aufgregt“, erklärte er freundlich. „Vielleicht ahnen ´s scho, dass glei noch 1000 neue kommen.“ Tante Rosa stockte der Atem. „Ich rufe sofort das Ordnungsamt!“, krächzte sie heiser.

„Naa, des brauchens net, die kimme jo glei!“, sagte er gelassen, „die bringen doch die Ziegen! Des is so a ganz neues Projekt, wegge dem Umweltsschutz, und so. Die Ziegen sollen die städischen Grünflächen kurzhalten. Des soll über ganz Deutschland verteilt werden, und hier werden ´s alle gezüchtet, hier verbringens alle den Winter. Mir san hier sowas wie die Zentrale für ganz Deutschland, is des net toll?“ Er strahle. Tante Rosa schluckte.

„Wissen ´s, vor einigen Wochen noch, stand ich vor dem Ruin“, erklärte der Bauer freundlich, „des Milchvieh lohnt sich ja nimmer. I dacht scho, jetzt host dei ganzen Leben lang geschafft, und dann gehst Pleite. Aber dann kam des tolle Angebot mit den Ziegen. I verdien jetzt viel mehr, und hab auch noch weniger Arbeit!“ Seine Worte drangen wie durch einen Nebel zu Tante Rosa. Sie das Gefühl in einem schlechten Traum gefangen zu sein.

„Ha, jo“, führte der Bauer nachdenklich fort, „am End gibts a doch a Gerechtigkeit. Am End kriegt halt doch noch a jeder wos er verdient.“

Tante Rosa antwortete nicht…