Posts Tagged ‘Gesellschaft’

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Gefahr durch Hunde?

6. Februar 2008

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Schaut man sich im Netz um, stellt man fest, dass sich offenbar immer mehr Menschen durch Hunde massiv bedroht fühlen. In Foren werden Fragen gestellt wie (Zitat!) „Darf ich einem Hund Pfefferspray in die Augen sprühen, auch wenn er mir gar nichts tut, oder muss ich erst warten bis er mir was tut?“ Da drängt sich die Frage auf, woher kommt eine derart übertrieben Hysterie und Feindseligkeit?

Die Tatsache, dass statistisch gesehen, alle paar Minuten ein Mensch Opfer eines Gewaltverbrechens (durch Menschenhand) wird, scheint kaum jemanden zu beunruhigen. Andererseits machen sich Menschen offenbar Gedanken darum, wie sie einen Hund angreifen und verletzen können, der ihnen gar nichts tut? Rein vorsorglich? Weil, er könnte ja eventuell und rein theoretisch?

Ja, Hunde können beißen. Das räumt auch Janis Bradley in ihrem neuen Buch „Hunde können beißen, aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher“ ein. Gleichzeitig nimmt sie aber auch mal die Zahlen der vielzitierten Beißstatistiken unter die Lupe und setzt die tätsächliche Gefahr, die von Hunden ausgeht, mal in die richtigen Relationen. Wussten Sie, dass die Gefahr, durche einen Hund zu Tode zu kommen bei 1:18 Millionen liegt? Dass statistisch gesehen, weitaus mehr Kinder an Luftballons ersticken, oder Menschen durch simple Hauspantoffeln zu Tode kommen? Fakten, die wirklich beschämen, wenn man Interneteinträge, wie die oben zitierte Frage liest. Ganz zu schweigen, von Kindern oder Erwachsenen, die von eigenen Familienmitgliedern, Bekannten, Verwandten, Nachbarn usw. getötet werden. Also rein vorsorglich jeden angreifen, der einem begenet? Das kann wohl nicht die Lösung sein.

Das Buch von Janis Bradley sollte wirklich zur Pflichtlektüre für jedermann (und jederfrau) erklärt werden, und besonders Menschen die unter übertriebener Angst vor Hunden leiden, sollten es unbedingt lesen, um ihre eigenen Ängste besser in den Griff zu bekommen. Mehr zu diesem Buch und weitere Denkanstösse zu dem Thema Angst vor Hunden hier in Alex‘ DogBlog

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Zeugen gesucht!

30. Januar 2008

In Monheim fährt eine Audifahrerein einen Hund an, steigt aus, freut sich, dass ihr Auto keine Delle hat und fährt einfach weiter. Den verletzten Hund und seine Besitzer lässt sie einfach zurück. Die Polizei sucht Zeugen

Leider haben sich in den letzten Tagen & Wochen auch Fälle brutaler Tierquälerei und Anschlägen von Hundehassern gehäuft, zu denen noch Zeugen gesucht werden:

Taufkirchen. Wurstköder-Attacke

Niederösterreich – grausamer Fall von Tierquälerei

Erfurt – Hund grausam zu Tode qeguält

Giftwarnung Berlin Brandenburg

Toter Hund in Erkelenz

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„Hundeterror“ in Moskau!?

28. Dezember 2007
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„In Rudeln versetzten aggressive Kampfhunde Moskau in Angst“. So ähnlich titelt heute der Stern. Und der geneigte Hundefeind wird sich wieder bestätigt sehen: „Sag ich doch, unberechenbar und böse, diese Viecher!“ Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn man sollte vielleicht auch wissen, wie es dazu kommt und warum die Lage dort scheinbar so außer Kontrolle geraten ist. Zufällig habe ich Informationen von Menschen, die über 30 Jahre dort gelebt haben. Deren Schilderungen erklären das „Phänomen“ recht einleuchtend… Neben der Erklärung findet ihr hier auch einen Link zum Original-Artikel des Stern

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QS-Siegel – So werden Verbraucher verarscht

6. Dezember 2007

QS = Qualität & Sicherheit? Wohl eher Quälerei & Sauerei! Na dann, guten Appetit?!

Vodpod videos no longer available. from www.youtube.com posted with vodpod

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Beißattacken von Hunden…

2. November 2007

… lassen sich ja immer wieder prima verkaufen. Solche Geschichten steigern die Auflage eines jeden Schmierblattes und erhöhen die Einschaltquoten jeder noch so langweiligen Sendung. Quotenbringer, eben. Aber sind es wirklich Unfälle, wenn so etwas passiert? Oder ist es einfach nur die logische und vorprogrammierte Konsequenz aus sträflicher Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Zu der Überzeugung bin ich jedenfalls einmal mehr gekommen, nachdem ich zufällig beim Zappen in einer Sendung hängen blieb, in der es eigentlich gar nicht um Hunde ging. Doch was ich dort sah, war mal wieder unfassbar! Mehr dazu

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E-Mail an Frau Merkel

24. Oktober 2007

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Vom IFAW Deutschland erreichte mich heute folgende E-Mail:

Lieber Tierfreund, Liebe Tierfreundin,

genau ein Jahr ist vergangen, seitdem der Deutscher Bundestag am 19. Oktober 2006 geschlossen für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte gestimmt hat. Das Parlament beauftragte die Bundesregierung ein Gesetz zu erlassen, das die Ein- und Ausfuhr von Robbenprodukten auf dem deutschen Markt grundsätzlich verbietet. Darüber hinaus forderte der Bundestag die Regierung auf, sich auch auf EU-Ebene für ein europaweites Handelsverbot stark zu machen.

Genau ein Jahr ist vergangen – und nichts ist bisher umgesetzt. Und das, obwohl Bundesminister Horst Seehofer im März 2007 öffentlich verkündete, nun zügig ein nationales Handelsverbot einführen zu wollen, da mit einer EU-Entscheidung in absehbarer Zeit nicht zu rechnen sei.

Kostbare Zeit vergeht. Zeit, die die Robben nicht haben, denn das Schlachten auf dem Eis geht im nächsten Frühjahr weiter.

Appellieren Sie an die Veranwortung der Bundesregierung!

Offenbar blockieren wirtschaftliche Interessen gegenüber dem Handelspartner Kanada nun die Gesetzgebung. Horst Seehofer hat in einem Brief an den IFAW bestätigt, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel zunächst ein Gutachten der EU-Kommission abwarten will. Offensichtlich schiebt die Bundesregierung die Verantwortung nun wieder der EU zu. Ein Gesetzgebungsverfahren in der EU würde voraussichtlich Jahre dauern.

Einzig nationale Gesetze möglichst vieler EU-Mitgliedsstaaten können den Handel eindämmen und schließlich auch ein EU-weites Verbot herbeiführen. Daher sollte Deutschland dem Beispiel Belgiens und der Niederlande folgen, die in diesem Jahr nationale Handelsverbote eingeführt haben. Wie bedrohlich diese europäischen Initiativen für Kanadas Robbenjäger offenbar sind, zeigt die Tatsache, dass die kanadische Regierung massive diplomatische Anstrengungen unternimmt, um die Handelsverbote in diesen Ländern wieder zu kippen.

Solange die Bundesregierung den Handel mit Robbenprodukten erlaubt, macht sie sich mitschuldig am jährlichen Robbenschlachten.

Fordern Sie Frau Merkel auf, ein Handelsverbot sofort umzusetzen!

Es braucht wohl mehr Stimmen als die des Bundestags, um unsere Regierung zum Handeln zu bewegen. Daher bitten wir Sie um Unterstützung: Bitte senden Sie eine E-Mail an Angela Merkel. Erinnern Sie die Bundeskanzlerin an ihre Verpflichtung gegenüber dem Bundestag, der gewählten Interessenvertretung des Volkes.

Die Robben brauchen Ihre Stimme!

Quelle: IFAW Deutschland

Ich möchte euch ganz herzlich um zahlreiche Beteiligung an der Aktion bitten. Wir sehen schon viel zu lange zu!

Dieses Video zu dem Thema hatte ich bereits vor einige Zeit erstellt. Keine Sorge, es enhält KEINE Bilder des grausamen Gemetzels – darauf habe ich ganz bewusst verzichtet. Ich hoffe, die Botschaft kommt trotzdem an…

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Erschreckend, unfassbar & beängstigend…

22. Oktober 2007

… in welch einer kranken und perversen Welt wir Leben! Im Blog von Eliwagar las ich, dass wieder eine perverse, sich selbst als „Künstler“ bezeichnende Kreatur, (das Wort ‚Mensch‘ scheint mir in diesem Falle unangebracht), Tierquälerei & Tiermord zur „Kunst“ erklärt hat. Der aus Costa Rica stammende Guillermo Vargas soll einen Hund unter dem aus Hundefutter zusammengesetzten Schriftzug „Eres lo que lees“ (Du bist was Du liest) ohne ohne Futter und Wasser angekettet haben. „Der Hund soll während der Ausstellung an den Folgen der Unterernährung und Austrocknung gestorben sein.“ schreibt Eliwagar.

Vor nicht allzu langer Zeit las ich in Niwi’s Blog, dass ein anderer Perverser, ebenfalls unter dem Deckmäntelchen der „Kunst“ vor laufender Kamera eine Katze ertränkte, und dafür sogar mit einem Filmpreis ausgezeichnet worden sein soll. Ich finde es erschreckend, abstoßend und beängstigend genug, dass es überhaupt perverse Kreaturen gibt, die auf solche Ideen kommen. Noch erschreckende finde ich allerdings, dass offenbar nichts dagegen unternommen wird, und auch die Medien sich mit der Berichterstattung ‚vornehm‘ zurück halten. Geht es dagegen um die dreihundertachtundneuzigtausendste Berichterstattung über Hundekacke exkremente, laufen die Medien zur Höchstform auf! Da erhitzen sich die Gemüter, da rebelliert danz Deutschland! Und wenn Perverse wehrlose Tiere öffentlich zu Tode foltern, wird das als normal hingenommen?

Dazu fällt mir nur noch ein Zitat von Mahatma Ghandi ein: “Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie Tiere behandelt.”
PS: Hier noch der Links zu Petitionen dagegen (leider nicht in deutscher Sprache):

http://www.petitiononline.com/13031953/petition.html

http://www.petitiononline.com/faszzolt/petition.html